Carla Reemtsma Eltern

Carla Reemtsma Eltern:- Die deutsche Klimaschutzaktivistin Carla Reemtsma, mitorganisiert von der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg, ist am Freitag zum Schulstreik der Zukunft in Deutschland. Sie vertritt als Sprecherin die nationalen und Medienbewegungen. Im Elternhaus gab es immer viele Diskussionen über Politik. Es ging um Freiheit und Selbstbestimmung am Küchentisch, was das eigene Handeln für andere bedeutet, soziale Gerechtigkeit.

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Es war ihr immer wichtig, dass ich, auch Handarbeit, alles selbst machen kann: an meine Dachlampe hängen, das Loch in die Wand bohren, den Draht anschließen, ohne dass mir ein Freund beim Fangen hilft. Ich glaube, das hat mich sehr beeinflusst. Es ging auch um den Umweltschutz zu Weihnachten, als meine Großmutter dort war. Sie engagiert sich seit langem für Umwelt-, Anti-Atom- und lokale Aktivitäten wie Landversiegelung.

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Dann hörte ich auf, Fleisch zu essen, ging weniger und kaufte viel ein. Einige meiner Kumpels gingen von Grund auf neu oder lebten in „Null-Verschwendung“. Für mich war das nicht extrem. Ich möchte ein bisschen gewissenhaft sein. Ich weiß aber auch, dass Verbraucherentscheidungen nicht die Welt retten können. Denn 100 Unternehmen mit 70 Prozent Kohlendioxid-Emissionen weltweit können als Individuum nicht viel ändern.

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Vor allem, weil die Politik ihre Klimaziele immer wieder verfehlt. Natürlich bekomme ich Ökostrom, aber vor allem ist Strom für öffentliche Gebäude nachhaltig. Natürlich kann ich ohne Fahrzeug leben, aber der Gesetzgeber muss ausreichende Radwege garantieren. Engagement muss also über die eigenen vier Wände hinausgehen.

Klimapolitik war für mich lange Zeit extrem abstrakt. Ich erinnere mich lebhaft an die Feier der Klimakonvention 2015 in Paris. Zuvor sitzen die Staaten seit 1997 vor und nach dem Kyoto-Protokoll. Plötzlich wurde die Erderwärmung auf die 1,5-Grad-Grenze geeinigt. Einerseits freute es mich, andererseits fühlte es sich weit entfernt an. Es wurde erst geändert, nachdem ich an meinem Studium in “Fossil Free” teilgenommen hatte.

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Dieses Projekt soll Städte und Gemeinden daran hindern, in Kohle, Öl und Gas zu investieren. Viele Städte sind Anteilseigner von RWE und beziehen ihre Energie, auch Fördermittel für Müllentsorgung, Solaranlagen und Ökostrom werden ausgebaut.

Das ist Unsinn. Das ist schwachsinn. „Fossil Free“ in Münster hat es geschafft, dass sich die Stadt ab 2015 nur noch an Unternehmen mit bestimmten Investitionsanforderungen beteiligt und beispielsweise nicht an der Kohle-, Erdöl-, Gas- oder Rüstungsindustrie.

Ich war als Schüler Klassensprecher und später als Schulleiter. Wenn ich mich mit anderen zusammentat, liebte ich immer die Idee, Dinge in Gang zu bringen. Es ist gerade zu Beginn meiner Studie passiert, dass es hier um das Klima geht.