Julian Reichelt Vermögen

Julian Reichelt Vermögen: 429 Milliarden US-Dollar Julian Reichelt ist Journalist in Deutschland. Seit Februar 2017 ist er Chefredakteur und Digital-Chefredakteur der Bild. Seit Tanit Kochs Weggang am 1. März 2018 ist er zusammen mit Alexandra Würzbach Co-Chefredakteur der Printausgabe seit März 2021.

Julian Reichelt ist abgeneigt, über Geld zu diskutieren. Zumindest nicht über seine eigenen. Reichelt und seine “Bild”-Kollegen diskutieren und schreiben gerne über das Geld anderer: So viel verdienen Bundesliga-Star XY, DAX-Manager und andere; Lesen Sie außerdem, wie viel Moderator Trallala verdient. Es vergeht selten eine Woche, in der nicht „Bild“, „Bild am Sonntag“ oder Bild.de über die enormen Einkommen und das riesige Vermögen einzelner Menschen berichtet.

Julian Reichelt Vermögen
Julian Reichelt Vermögen

Julian Reichelt hingegen hält dieses Verhalten für sehr riskant, wenn es um seine eigene Bezahlung geht. Als das Medienmagazin „kress pro“ in seiner Oktober-Ausgabe einen Titelartikel über die Jahresbezüge von Verlagsleitern und Chefredakteuren veröffentlichte, tauchte auch der „Bild“-Chef auf:

Was für ein kompletter Müll! Sicherlich ist bei “meiner” ARD, für die ich 22 Jahre als Reporterin gearbeitet habe, ein Teil oder ein erheblicher Teil durcheinander. Das mag in Frage gestellt werden, aber bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit Fakten. Meine Kollegen und ich waren auch in Gegenden, in denen es explodierte, stank, verbrannte, Menschen starben und wo es gefährlich war, manchmal sogar gefährlich.

Julian Reichelt Vermögen
Julian Reichelt Vermögen

Wir haben einfach Filmmaterial in Hotelzimmern gedreht und dann nach Deutschland übertragen. Und oft waren wir ohne Hotelzimmer. Julian Reichelt muss den öffentlich-rechtlichen Sendern mit ihrem unvergleichlichen Reporternetzwerk nicht erklären, wie die Kriegs- und Katastrophenberichterstattung funktioniert. Das hätten sie tun können, als der 39-Jährige noch “Sesamstraße” sah.

Im Inlandsgeschäft wurde die Schallmauer auf 500.000 Euro angehoben, allerdings nur für einige wenige. Klaus Brinkbäumer, der Chef des “Spiegels”, wird voraussichtlich an dieser Liga teilnehmen, ebenso wie Mathias Müller von Blumencron, der Digitalchef der “FAZ”. Der “Stern”-Chef Christian Krug und die “SZ”-Doppelspitze sollen zwischen 50.000 und 100.000 Euro weniger wert sein.

Julian Reichelt Vermögen
Julian Reichelt Vermögen

Julian Reichelt, der Chef der “Bild”-Gruppe, und Giovanni di Lorenzo, der “Zeit”-Chef, müssten weit darüber liegen. Reichelt ist Autor des Bestsellers, und Springer scheint einen erheblichen Teil der variablen Vergütung zu zahlen. Reichelts Vorgänger Kai Diekmann soll nach seinem Ausscheiden einen siebenstelligen Betrag erhalten haben, was auf ein siebenstelliges Einkommen hindeutet. Jahrelang war Diekmann wohl der bestbezahlte Chefredakteur. Der Wert von Reichelt soll demnach zwischen 500.000 und 1 Million Euro liegen.

Julian Reichelt achtet darauf, nicht über Geld zu sprechen. Sicherlich nicht in Bezug auf seine eigenen. Ein beliebtes Diskussions- und Schreibthema von Reichelt und seinen „Bild“-Kollegen ist das Geld anderer: So und so verdient der DAX-Manager so viel, und wie viel Moderator Trallala verdient, erfahren Sie in seinem Verdienstbericht. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass „Bild“, „Bild am Sonntag“ und Bild.de über den enormen Reichtum und die hohen Einkommen der Menschen berichten.

Julian Reichelt hingegen hält dieses Verhalten für sehr schädlich, wenn es um seine eigene Entschädigung geht. In der Oktoberausgabe des Medienmagazins „kress pro“ ging es um die Jahresgehälter von Verlagsleitern und Chefredakteuren. Auch der Chef der “Bild”-Firma wurde in dem Artikel erwähnt, der auf dem Cover der Oktober-Ausgabe des Magazins zu sehen war:

Die Schallmauer im nationalen Geschäft liegt derzeit bei 500.000 Euro, aber nur wenige schaffen es zu durchbrechen. In dieser Liga dürfte Manager Klaus Brink Bäumer vom „Spiegel“ mitspielen, auch Mathias Müller von Blumencron, Digitalchef der „FAZ“, ist ein Anwärter. Der Wert von „Stern“-Chef Christian Krug und der „SZ“-Doppelspitze wird auf 50.000 bis 100.000 Euro geschätzt. Die Gehälter von Julian Reichelt, dem Chef der „Bild“-Gruppe, und Giovanni di Lorenzo, dem Chef der „Zeit“-Gruppe, dürften deutlich höher ausfallen. Reichelt ist laut Springer dafür verantwortlich, dass er der umsatzstärkste Titel ist und dass ein erheblicher Teil seiner Vergütung in Form einer variablen Vergütung erfolgt. Nach seinem Abgang soll Reichelts Vorgänger Kai Diekmann eine siebenstellige Zahlung erhalten haben, was auf ein Gehalt im siebenstelligen Bereich hindeutet. In den letzten Jahren war Diekmann vielleicht der bestbezahlte Chefredakteur. Als Ergebnis sollte Reichelt irgendwo zwischen 500 und 600 liegen.

Reichelt, so scheint es, fand diese wenigen ernüchternden Sätze überhaupt nicht angebracht. Der Chefredakteur von „kress pro“, Markus Wiegand, schreibt in der November-Ausgabe des Magazins über „die Paradoxien des ‚Bild‘-Chefs“:

Einige der betroffenen Personen machten informelle Kommentare zu der Schätzung, aber die überwiegende Mehrheit entschied sich dafür, keine Kommentare abzugeben.

Julian Reichelt war der einzige Chefredakteur, der uns gebeten hat, von einer Gehaltsschätzung abzusehen. Er behauptete, dass die Festsetzung seines Gehalts die Wahrscheinlichkeit erhöhen würde, dass seine Familie Opfer finanziell motivierter Straftaten werde.

Wir konnten die Erklärung nicht nachvollziehen, boten aber einen informellen Dialog an, um die Situation zu erklären. Reichelt hingegen lehnte ab.

Kriminelle, die bisher glaubten, der Chef von „Bild“, „Bild am Sonntag“, Bild.de und „BZ“ könnte 3.000 oder 4.000 Euro im Monat verdienen, sollen eine Veröffentlichung anhand einer groben Schätzung seines Gehalts nachvollziehen können es könne viel mehr gewonnen werden, wenn man für ihn arbeite, so Reichelts Erklärung.

Möglicherweise ist der ehemalige Bild-Chefredakteur auf dem Weg in eine neue Position. Laut der Website t-online.de soll der 41-Jährige dabei sein, eine Ehe mit einem Millionär zu arrangieren, der zwei Fernsehsender besitzt. Berichten zufolge soll Frank Gotthardt Reichelts nächster Arbeitgeber sein.

In Rheinland-Pfalz leitet der 71-Jährige die beiden Fernsehsender TV-Mittelrhein und WWTV. Gotthardt baute sein Geld mit der Gründung des E-Health-Unternehmens CompuGroup Medical (CGM) auf, das derzeit über 6.000 Mitarbeiter beschäftigt und eine Marktkapitalisierung von 3,3 Milliarden Euro hat. Gotthardt ist Mitglied der Forbes 400-Liste. Außerdem ist der Millionär Mehrheitseigner des Eishockey-Teams „Kölner Haie“.

Es gab kein Dementi, und es gab keine Bestätigung.

Laut t-online.de haben Julian Reichelt und Gotthardt kürzlich in Koblenz zusammen zu Abend gegessen. Als ehemaliger Chefredakteur der Bild glaubt der Milliardär, dass er der beste Mann ist, um seine beiden defizitären Regionalsender auf Vordermann zu bringen und ihre Bekanntheit zu steigern. Das Treffen wurde von Reichelt selbst nicht dementiert, der sagte: “Bitte beachten Sie, dass ich private Gespräche normalerweise nicht kommentiere.” Das deutsche Nachrichtenportal t-online.de berichtet, Gotthardt habe “eine praktisch ähnliche Nachricht in derselben Minute” gesendet.

Patrick Prangenberg, der seit Dezember bei Gotthardt als Geschäftsführer der Sender-Firmen tätig ist, behauptet, er wisse nichts vom gemeinsamen Abendessen von Reichelt und Gotthardt. Eine eigene persönliche Erfahrung mit Julian Reichelt habe es nie gegeben, wie „weder eine gemeinsame schriftliche Korrespondenz noch ein physisches Treffen oder Telefongespräch“ zwischen den beiden zeige. Zudem seien keine Änderungen am Programmplan von TV-Mittelrhein und WWTV geplant: „Auch das wäre vorab bei der zuständigen Landesmedienanstalt zu beantragen und genehmigungspflichtig.“

Von Milliardärenre zum Milliardär und wieder zurück

Medienberichten zufolge wurde Reichelt kürzlich mit einem anderen Milliardär in Verbindung gebracht, der einen Fernsehsender betreibt. Anfang Dezember soll sich Servus TV im Besitz von Didi Mateschitz im Rennen um die Dienste des Journalisten beworben haben ( LEADERSNET berichtete ). Reichelt wies diese Behauptungen hingegen umgehend zurück: „Ich kann versichern, dass ich nach Österreich reisen werde. Dies gilt allerdings nur während eines Skiurlaubs.“ Seine knappe Antwort an das deutsche Wirtschaftsblatt Medieninsider lautete a gutes Beispiel.

Er soll einem jungen Berufstätigen per Post unangemessene Mitteilungen geschickt haben. “Bist du wach?” ist ein Beispiel für eine Frage. Alternativ: “Ich möchte deinen Körper spüren.” Genau das verriet Der Spiegel, als sich abzeichnete, dass sich die Springer-Gruppe von Julian Reichelt trennen würde, der als Chefredakteur der Tageszeitung Bild fungierte. Dass Springer trotz schwelender Machtmissbrauchsvorwürfe so lange an Reichelt festhalten konnte, zeigt, wie schnell sich die Umstände zum Schlechteren wenden können.

Es lohnt sich auch, die Eigentümerstruktur von Reichelt zu untersuchen, um besser zu verstehen, warum es für das Unternehmen plötzlich so eng wurde. Nur die Ansprüche von Springer-CEO Mathias Döpfner und Verlegerin Friede Springer fließen in die Entscheidungsfindung des Unternehmens ein. Die starke US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft KKR, die in der Vergangenheit als Heuschrecke bezeichnet wurde, nimmt einen prominenten Platz in der Organisation ein.

Die Springer-Gruppe wird derzeit von Friede Springer, der Witwe des Verlegers, die 22,5 Prozent der Aktien des Unternehmens besitzt, und Döpfner, die 21,9 Prozent besitzt, kontrolliert. Axel Sven Springer, Ariane Melanie Springer und die Friede Springer Stiftung besitzen jeweils einen kleineren Prozentsatz des Unternehmens. Außerdem sind Großinvestoren an Bord: 35,6 Prozent der Aktien gehören KKR und 12,9 Prozent gehören CPPIB, einem kanadischen Pensionsfonds, der sich um die Renten kanadischer Rentner kümmert. Drei Sitze im Board of Directors von Springer werden von KKR gehalten, dem größten Anteilseigner des Unternehmens. Dies stellt sicher, dass Sie Einfluss haben.

KKR verwaltet Vermögenswerte im Wert von 429 Milliarden US-Dollar.
In den 1970er Jahren gründeten die Finanzexperten Jerome Kohlberg, Henry Kravis und George Roberts die in New York ansässige Investmentfirma KKR. Durch die Übernahme des großen US-Lebensmittelgiganten RJR Nabisco im Jahr 1989 erlangte das Unternehmen weitreichende Bekanntheit. Der Geschäftsplan besteht darin, Geld von Investoren zu sammeln und Unternehmen auf dem Markt zu kaufen. Die restlichen Mittel werden an der Börse aufgebracht.

Normalerweise ist das Ziel, das Unternehmen zu sanieren und die Rentabilität zu steigern, um es nach einigen Jahren gewinnbringend zu verkaufen. Infolgedessen haben sich Risikokapitalgesellschaften und Private-Equity-Fonds den Ruf erworben, Heuschrecken zu sein. KKR verwaltet heute ein Vermögen von 429 Milliarden US-Dollar und besitzt Beteiligungen an 109 Unternehmen, die weltweit insgesamt 819.000 Mitarbeiter in einer Vielzahl von Branchen beschäftigen. Jérôme Kohlberg ist verstorben.